Webasto - Fortschritt aus Tradition

 

Webasto mit Sitz in Stockdorf bei München befindet sich seit Gründung 1901 in Familienbesitz und entwickelt, vertreibt und produziert seit über 75 Jahren Produkte für den Automotive-Bereich.

 

Erstausrüstung und Endkundengeschäft

Die Kernkompetenzen von Webasto umfassen die Entwicklung und Produktion kompletter Dach- und Cabriodach-Systeme für Pkw sowie Heiz-, Kühl- und Lüftungssysteme für Pkw, Nutz-, Spezial- und Schienenfahrzeuge, Reisemobile sowie Boote. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Standheizungen und Schiebedächer zur Nachrüstung auch für Endkunden an. Das Know-how aus der Automobilindustrie wird dabei gezielt auf andere Fahrzeugarten übertragen. Ein Beispiel sind die beweglichen Dachsysteme für Boote.

 

Innovations- und Technologieführerschaft

Thermo Top Evo

Auch bei automobilen Dach-Systemen setzt Webasto immer wieder Maßstäbe. So erweiterte das Unternehmen ab 2000 sein Produktportfolio um einen weiteren Geschäftsbereich und etablierte sich auch als Zulieferer für Cabriodach-Systeme. Webasto produziert beispielsweise das erste fünfteilige Retractable Hardtop (Stahlklappdach) mit integriertem Glasschiebedach für den VW Eos.


Auch beim Einsatz neuer Werkstoffe nimmt Webasto eine führende Position ein. Seit 2003 hat das Unternehmen ein eigenes Kunststoff-Kompetenzzentrum in Schierling bei Regensburg aufgebaut. Dort werden seit 2007 innovative Dachelemente aus Polycarbonat gefertigt. 2013 hat Webasto aufgrund zahlreicher neuer Projekte 45 Mio. Euro in den weiteren Ausbau der Leichtbau-Technologie investiert. Mit einer neuen Produktionshalle und weiteren Anlagen verfügt das Unternehmen über eine Produktionskapazität von einer Million Bauteilen aus Polycarbonat pro Jahr. Eine der größten Herausforderungen der Automobilindustrie ist die Senkung des Kraftstoffverbrauchs von Fahrzeugen. Aus diesem Grund werden das Thema Leichtbau und der Einsatz von Werkstoffen wie Polycarbonat immer wichtiger.


Als Marktführer für kraftstoffbetriebene Pkw-Zuheizer und Standheizungen ist auch die Elektromobilität ein wichtiger Pfeiler der Wachstumsstrategie von Webasto. Zur Markterschließung hat der Automobilzulieferer 2012 ein hoch effizientes, elektrisch betriebenes Heizsystem für Hybrid- und Elektrofahrzeuge entwickelt, das während der Fahrt den Innenraum beheizt. Die Serienproduktion des Gerätes startet 2015 im Werk Neubrandenburg.

 

Wie alles begann

Standort Stockdorf 1908

Warum heißt Webasto eigentlich Webasto? Die Idee kam Firmengründer Wilhelm Baier Senior im Jahre 1908, als seine Fabrik für Stanzteile, Drahtbügel und Haushaltsgeräte von Esslingen nach Stockdorf umzog. Der Name entstand aus den Initialen Wilhelm Baier, Stockdorf. Der Umzug nach Bayern wiederum erfolgte aufgrund des ersten Booms der Fahrradindustrie Anfang des vergangenen Jahrhunderts und der notwendigen Nähe zu den Kunden. Webasto konzentrierte sich zunehmend auf Zubehörteile wie Felgen, Schutzbleche oder Kettenschützer und viele der Kunden waren seinerzeit in Italien angesiedelt. Als in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts das Automobil endgültig seinen weltweiten Siegeszug antrat, wurde Webasto zum Automobilzulieferer. Der Startschuss fiel 1932: Wilhelm Baier konstruierte das erste Auto-Faltdach, das mit wenigen Handgriffen geöffnet oder geschlossen werden konnte. Nur drei Jahre später entwarf er eine sogenannte "Auto-Frischluftheizung" für wassergekühlte Maschinen. Sie wurde später unter dem Namen "Flüstertüte" bekannt.

 
  
Corporate Program

Mit unserem Corporate Program ONE Webasto richten wir uns langfristig auf die Zukunft aus. Es steht für unsere gemeinsame Identität und globale Strategie.

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Webasto Geschichte

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