Juli 2002
- Schiebedächer und Standheizungen aus einer Hand - Synergien für die Kunden - Komfort beginnt zuhause
Stockdorf/München. - Die Webasto AG, international tätiger Automobilzulieferer, hat die Autohersteller ebenso zum Kunden wie die Endverbraucher. Neben der direkten Lieferung von Dachsystemen und Thermoprodukten ans Montageband der Automobilhersteller, trägt das Nachrüstgeschäft (after market) maßgeblich zu Umsatz und Ergebnis bei. Mit einer Neuordnung verstärkt das Unternehmen seine Anstrengungen um die Endverbraucher.
Waren die Vertriebswege und die Ansprechpartner für die beiden Produktbereiche bisher unterschiedlich, so gibt es bei Webasto jetzt einen eigenen Geschäftsbereich, der sich um alle Fragen der Nachrüstung kümmert. Bis auf wirklich wenige Ausnahmen können alle Pkw problemlos mit einem Schiebedach oder einer Standheizung aufgewertet werden. Wer immer sich für den nachträglichen Einbau interessiert, wendet sich dazu an ausgesuchte Einbaupartner. Außer für Pkw stehen auch für Nutzfahrzeuge (Busse und Lkw) zahlreiche Produkte zur Verfügung, die auf Wunsch in neue oder gebrauchte Fahrzeuge eingebaut werden können
Phillip A. Thompson, Geschäftsführer des neu geschaffenen Bereiches Webasto Product International (WPI): „Alle Produkte von Webasto haben eines gemeinsam. Sie stehen für höchste Qualität und mehr Komfort in der Mobilität. Ein nachträglich eingebautes Schiebedach unterscheidet sich praktisch nicht von einem klassischen Seriendach und die Standheizung ist sowieso die gleiche. Nur der Kunde ist anders. Der Endverbraucher hat einen individuellen Wunsch und den will er sich in seinem persönlichen Auto verwirklichen. Dieser Situation, die sich vom Kunden ‚Hersteller’ grundlegend unterscheidet, müssen wir Rechnung tragen. Wir tun dies, indem wir ihm, noch mehr als in der Vergangenheit, entgegen kommen.“ Da der Kunde in der Regel seinen Händler oder Servicepartner als ersten anspricht, sind für Thompson hier die größten Anstrengungen erforderlich: „Wir bieten dem Handel jede für den Verkauf erforderliche Unterstützung. Dazu gehören Informations- und Servicematerial ebenso wie umfassende Schulungs-Angebote.“
Die Synergien der Zusammenlegung beider Produktbereiche ergeben sich aus der vielfach möglichen gemeinsamen Nutzung der Vertriebsstrukturen. In einzelnen Märkten wird schon heute eine enge, auch räumliche, Zusammenarbeit gepflegt. Wo immer möglich, soll dies in Zukunft Standard sein: „Gerade auch in Märkten, die noch im Aufbau begriffen sind, lassen sich Kosten sparen, wenn nicht für jeden Produktbereich ein eigenes Büro unterhalten werden muss,“ so Thompson. „Dort können vorhandene Netzwerke auch für das jeweils andere Produkt genutzt werden. In den USA verkaufen sich beispielsweise Schiebedächer zum Nachrüsten seit Jahren sehr gut. Diese Erfahrungen, Kontakte und Partnerstrukturen in den USA, werden wir ab sofort auch für Standheizungen nutzen.“
Der erste offizielle Auftritt in der Öffentlichkeit für Webasto Product International ist für die Automechanika im September in Frankfurt vorgesehen. Diese Messe dient alljährlich der Standortbestimmung aller Zubehör- und Nachrüstprodukt-Hersteller. Webasto wird in Halle 6, mit einem eigenen Stand (A 36) vertreten sein, der für alle Händler und interessierte Besucher zur Kommunikations- und Anlaufstelle werden wird. Die Vorgabe von Thompson ist klar: „Wir werden Ansprechpartner für alle sein, die sich für Webasto Produkte interessieren. Und wir sind sicher, es sind viele!“
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